Kreis Steinfurt

Nachhaltiges Wohnen im ländlichen Raum in der Pilotkommune Wettringen

Dazu wurden Ende 2011 Haushalte in Wohngebieten Wettringens, die vor 1990 erschlossen und bebaut wurden, zu dem energetischen Zustand ihres Wohngebäudes, der barrierefreien Modernisierung sowie der künftigen Nutzung ihres Eigenheims befragt. Interviewer gingen von Haustür zu Haustür und füllten gemeinsam mit den Bewohnern einen Fragebogen aus. Im Vorfeld wurden die rund 1.200 Haushalte über ein gemeinsames Rundschreiben der Gemeinde informiert. Die Auswertung der rund 700 ausgefüllten Fragebögen erfolgte auf zwei Ebenen und wurde Ende Juni 2012 abgeschlossen.

Einerseits erhielten die Bewohner eine Aufbereitung der energiespezifischen Daten ihres Eigenheims im Vergleich zu vergleichbaren Haushaltsgrößen bzw. Wohngebäuden aus ähnlichen Baujahren. Dies soll den Bewohnern die eigene Energiesituation verdeutlichen und sie anregen, Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen.

Andererseits wurden die ausgefüllten Fragebögen im Hinblick auf die Altersstruktur und den energetischen Zustand des Wohngebäudebestandes sowie auf die zu erwartenden Gebäude(folge)nutzungen in den einzelnen Wettringer Wohngebieten so ausgewertet, dass Erkenntnisse für eine bedarfsorientierte und bestmögliche Entwicklung von Wettringer Wohnbestandsgebieten und die zielgerichtete Unterhaltung ihrer Infrastruktur gewonnen werden können.

Es haben bereits weitere Kommunen Interesse bekundet, sich an dem Projekt „Nachhaltiges Wohnen im ländlichen Raum“ zu beteiligen und eine solche Erhebung gemeinsam mit Haus im Glück e.V. und der Fachhochschule Münster durchführen zu wollen.

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